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Der böse SpongeBob

Blog // Böse Dinge

Staubfänger ist eines der Argumente, die uns während der Laufzeit der Böse Dinge Ausstellung bislang besonders häufig untergekommen sind. Auch dieses kleine Ding, in Form eines gelben Schwammes, der einen Namen und Kleidung trägt, wurde bei der Abgabe am Zettel als solcher, nämlich als Staubfänger, tituliert.

Außerdem wurde ihm 0% Funktion und Hässlichkeit unterstellt. Ein böses Ding, das vielleicht auch Spielzeug sein könnte, dank seiner Größe wohl aber auch als solches nicht geeignet ist. Außer beispielsweise an einem Schlüsselbund zu baumeln. Hat er dafür aber die richtigen Applikationen oder ist er sogar dafür nicht zu gebrauchen?

Gelb ist dieser SpongeBob allerdings sicherlich. Und große Augen hat er, also zumindest im Größenverhältnis.

Wofür man ihn nun tatsächlich einsetzen könnte, bleibt sein Geheimnis. Man könnte hier die Theorie aufstellen, dass es sich tatsächlich nur um einen Staubfänger handelt.

Ihr könnt gerne, bitte ohne Blitz, selbst in der Ausstellung fotografieren! Teilt eure Fotos anschließend auf Instagram und fügt den Hashtag #boesedinge hinzu. Es gibt unter anderem einen 200-Euro-Gutschein für die Designermöbel der Vintagerie in Wien zu gewinnen. Alle Details und die Teilnahmebedingungen stehen hier.

Juni 18th, 2014

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Der böse Mundwecker

Blog // Böse Dinge

Dass dieses böse Ding, welches dem Gabentisch überreicht wurde, kitschig ist, lässt sich wohl nicht bezweifeln. Auch die Funktion ist nicht gleich auf den ersten Blick zu durchschauen. Was will dieser Mund? Was macht er? Was kann er?

Sprechender Wecker

Es handelt sich um einen Wecker, der wohl in der Früh so lange nervte, bis er weggelegt wurde. Warum? Vermutlich deshalb, weil er spricht. Ein Wecker, der einem also bereits in der Früh beim Aufwachen mit Gesprächen belästigt.

Verständlich, dass man den ablegen will, um dann wieder gemütlich weiterschlafen zu können. Denn wer möchte schon gleich frühmorgens belästigt werden?

Übrigens:

Ihr könnt auch gerne, bitte ohne Blitz, in der Ausstellung fotografieren! Teilt eure Fotos anschließend auf Instagram und fügt den Hashtag #boesedinge hinzu. Es gibt unter anderem einen 200-Euro-Gutschein für die Designermöbel der Vintagerie in Wien zu gewinnen. Alle Details und die Teilnahmebedingungen stehen hier.

Juni 10th, 2014

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Wie die “Böse Dinge” Ausstellung das neunerhaus unterstützt

Blog // Böse Dinge

Die böse Dinge Ausstellung mag, was die Ausstellungsstücke angeht, durchaus böse sein. Dass sie nur das Böse im Sinn hat, stimmt aber keineswegs. Was sie so etwa Gegenteiliges, also Gutes, tut, möchten wir gerne näher erklären und haben dazu beim “neunerhaus – Hilfe für obdachlose Menschen” nachgefragt.

Was darf man sich unter dem neunerhaus vorstellen?

Das neunerhaus ist eine Wiener Sozialorganisation, die obdachlosen Menschen ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben ermöglicht.

Das neunerhaus wurde 1999 gegründet. Wir sind eine junge, moderne Sozialorganisation.

Wir gehen einen neuen, innovativen Weg in der sozialen Integration von obdachlosen Menschen.

NeunerHaus BW 04_2013-059In drei neunerhäusern und den Housing-First-Wohnungen wohnen rund 350 Menschen. Rund 3.000 obdachlose Menschen jährlich versorgt das neunerhaus in der Arztpraxis, der Zahnarztpraxis und mit dem Team neunerhausarzt – Tendenz steigend. Mit dem Pilotprojekt “Housing First” haben wir einen komplett neuen Ansatz in die Wiener Wohnungslosenhilfe gebracht: Wohnungslose Menschen werden hier direkt in leistbare Wohnungen vermittelt und mobil von SozialarbeiterInnen unterstützt.

Wir ermöglichen obdachlosen Menschen mit unseren Angeboten ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Wohnen – und das so rasch wie möglich. Ziel ist, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten: Wir betreuen so lange wie nötig und so kurz wie möglich.

Wir bieten allen BewohnerInnen ein sicheres Dach über dem Kopf. Aber auch: körperliche Gesundheit, persönliche Stabilisierung sowie soziale und berufliche Integration.

Mit unseren medizinischen Angeboten schließen wir die Lücke im Gesundheitssystem für obdachlose Menschen und ermöglichen die Wiederteilnahme von wohnungslosen Menschen am Regelgesundheitssystem.

Wir durchbrechen den Teufelskreis Wohnungslosigkeit – Krankheit – Wohnungslosigkeit.

Dazu ist es notwendig, das Sozial- und Gesundheitssystem genauso wie soziale Arbeit und medizinische Versorgung miteinander zu verknüpfen: Denn wer sich um seine Gesundheit kümmert, lernt, sich auch wieder um sein Leben zu kümmern.

Wie wird das neunerhaus finanziert?

Das neunerhaus wird vom Fonds Soziales Wien gefördert und hat einen aufrechten Vertrag mit der Wiener Gebietskrankenkasse. Einen wichtigen Beitrag leisten auch die BewohnerInnen mit der Zahlung eines Nutzungsentgeltes beziehungsweise einer Miete.

Für nicht finanzierte Aufwendungen und um ambitionierte Vorhaben umsetzen zu können, ist das neunerhaus auf Spenden angewiesen. Seit 2004 ist das neunerhaus ständiger Träger des Österreichischen Spendengütesiegels.

Die Erlöse aus den Abendöffnungen der “Böse Dinge” Ausstellung, jeden vierten Donnerstag im Monat, und dem Markt der bösen Dinge, bei dem am 6. Juli böse Dinge aus der Ausstellung verkauft werden, kommen dem neunerhaus zugute.

Wie kam es dazu?

UnterstützerInnen, die Dinge selbst in die Hand nehmen und aktiv auf das neunerhaus zukommen sind für die neunerhaus Arbeit von zentraler Bedeutung – und so war es auch in diesem Fall: Frau Mag.a Josefa Haselböck vom Marketing der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. ist direkt auf uns zugekommen. Wir freuen uns sehr über diese gelungene Kooperation, mit der die allgemein- und zahnmedizinische Versorgung für obdachlose Menschen sowie die tierärztliche Ordination des neunerhauses unterstützt wird!

Haben Sie selbst auch schon ein böses Ding vorbeigebracht oder gibt es etwas, das Sie noch gerne in die Ausstellung bringen würden?

Ein konkretes Ding zwar nicht – jedoch viele Gedanken. Denn im Rahmen der Ausstellung geht es um die Frage, was Geschmack ist – und wie dieser gesellschaftlich definiert, und damit veränderbar ist. Damit regt die Ausstellung entlang von 500 historischen und zeitgenössischen „Geschmacksverirrungen“ auch Gedanken über Gesellschaft – Kunst – Macht an. Das Nachdenken über Gesellschaft, wie schnell sie sich verändert und dass sie auch ganz anders sein könnte und sollte ist etwas, das auch uns in unserer täglichen Arbeit begleitet: Wir arbeiten für eine gerechte Gesellschaft, die nicht in “Mitte und Rand” unterteilt ist und in der alle Platz haben. Weil Wohnen und Gesundheit Menschenrechte sind – und weil es eben auch anders sein könnte.

Foto: Klaus Pichler

Juni 3rd, 2014

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Der böse Schrei

Blog // Böse Dinge

Eines der bekanntesten Gemälde der Welt ist Der Schrei von Edvard Munch. Vermutlich ist es deshalb auch nicht für alle möglich, sich eben dieses Bild für zuhause zu kaufen. Eine etwas teure Anschaffung, die womöglich gerade gar nicht möglich ist, weil das Bild nicht verkauft wird.

Doch da bieten die bösen Dinge eine Lösung. Hier kann man sogar mit dem Gemälde kuscheln. Es ist nämlich auf einem bösen Polster in der Ausstellung abgebildet. Dieser hat noch ein weiteres Feature. Lehnt man sich in der Mitte auf den Polster, hat man durch die Bewegung nach innen das Gefühl, dass das Bild zu schreien beginnt. Das hätte wohl Edvard Munch ebenso gerne gesehen.

Das expressionistische Meisterwerk, also jetzt den originalen Schrei, gibt es übrigens sogar viermal. Die Bilder entstanden zwischen 1893 und 1910. Sie verteilen sich im Munch-Museum Oslo, in der norwegischen Nationalgalerie, im Museum of Modern Art in New York und eines ist in Privatbesitz. In diese Reihe reiht sich nun das Hofmobiliendepot mit einem Polsterschrei ein.

Man muss übrigens nicht selbst schreien, wenn man sich drauflegt. Der Polster ist bequem.

Mai 31st, 2014

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Vienna Trash Fotoausstellung vom 22. Mai bis 6. Juli

Blog // Böse Dinge

Im Hofmobiliendepot findet vom 22. Mai bis zum 6. Juli eine Sonderausstellung – zusätzlich zur Böse Dinge Schau – statt, die mit Fotos von Wieland Kloimstein, einen bösen Blick auf die Stadt bietet. Wir haben ihn zum Interview gebeten.

Welche “bösen Fotos” sind in der Ausstellung zu sehen?
Es ist eine Auswahl an Fotos aus dem Buch “Vienna Trash”, das es in sehr wenigen Stücken gibt.

Was sicher gut ist ist, dass die Bilder des Buches “Vienna Trash” inzwischen ein paar Jahre abgelegen sind. Historische Handyfotografie aus dem Jahr 2005 und 2006 – und noch dazu im Rahmen einer Ausstellung – lassen sich nachsichtiger betrachten, wie allzu gegenwärtige Scheußlichkeiten.

Womit haben Sie die Fotos gemacht?
Zunächst mit dem heißesten Handy des Jahres 2005. Es war ein Nokia 6680 mit stolzen 1,3 Megapixel. Ich bin mir damit wie ein echter Angeber vorgekommen. Dann war es auch noch ein N95.

Es war damals sehr spannend herauszufinden, was mit einem Handy mit Kamera möglich ist. Die Auslösegeschwindigkeit war unter jeder Kritik und die Bildqualität zunächst einfach nur mangelhaft – besonders gegenüber dem analogen Film.

Die Bildwirkung kann sich nicht einfach auf der Brillanz stützen. Ein gutes Bild ergibt sich da nicht so leicht. Das war die Herausforderung und das hat mich inspiriert. Ja, eine Kamera, die ich dabei habe, ist eine gute Kamera.

Was macht für Sie eine “böse Aufnahme” aus?
Mir geht es nicht einfach nur um die Banalisierung des Alltäglichen, sondern um ein tieferes Verständnis der Welt, die durch eine Aufmerksamkeit erreicht wird, die sich nicht an exorbitanten und sensationellen Dingen orientiert, sondern am Alltäglichen. Mich hat da auch das ästhetische Konzept “Wabi-Sabi” beeinflusst. Weniger Perfektion und klassische Schönheit und mehr Herbheit des “Einsam-Stillen” und der Vergänglichkeit.

Sehr sichtbar ist das zum Beispiel bei einem Foto, bei dem der Werbeschriftzug “Reform” zu sehen ist. Offensichtlich hat das Wort “Reform” schon viele Jahre gesehen – es rollt sich auf, schrumpft und blättert ab. Es ist kaputt, aber gleichzeitig auch sehr schön und wunderbar.

Warum wurde auf eine Betitelung der Bilder verzichtet?
Die besten Bilder entstehen im Kopf. Ohne Titel bleibt mehr offen und das eigene Gehirn wird besser angeregt, dem eigenen Eindruck nachzugehen. Mir ist es eine große Freude den Menschen zuzusehen, wenn sie aus meiner Perspektive die Welt entdecken und ihre Interpretation davon.

Es wird für mich eine spannende Ausstellung!

Mai 19th, 2014

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Der böse Blumentisch

Blog

Einen Stock unter der Böse Dinge Ausstellung haben sich so manche böse (und schöne) Dinge der anderen Art angesammelt. Möbelstücke vor allem, mit 165.000 Objekten sogar eine der größten Möbelsammlungen der Welt. Hier reihen sich Stücke aus drei Jahrhunderten aneinander. Da findet sich kaiserliches Mobiliar und es zeigen sich die unterschiedlichsten Einrichtungsstile aus Biedermeier, Historismus, Wiener Moderne, sowie zeitgenössisches Möbeldesign.

Neben imponierenden Dingen, finden sich hier auch so tolle Dinge wie dieser Blumentisch, welcher am Foto zu sehen ist, für den Salon von Kaiserin Elisabeth, in der Hermesvilla, aus dem Jahr 1886. Er ist aus Rosenholz gefertigt, ist mit vergoldeten Bronzebeschlägen verziert und mit Porzellan, sowie Emaileinlagen versehen.

Auch bei Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth fand sich also schon das ein oder andere böse Ding, dessen prunkvolle Funktionalität durchaus in Frage gestellt werden kann und man sich wundern darf, ob es nicht doch eher nur Staubfänger war und ist.

Ob sie eines ihrer Möbelstücke gerne zu unserer Sonderausstellung gebracht hätten, werden wir leider nicht mehr erfahren. Immerhin gibt es aber die Möglichkeit die gesamte Möbelsammlung, einen Stock unter den offiziellen bösen Dingen, zu besichtigen. Wir wünschen eine schöne Wanderung durch die Einrichtungsschätze!

Mai 14th, 2014

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Kitsch ahoi!

Blog // Böse Dinge

“Kitsch ahoi!” heißt es auf der von einem Besucher oder einer Besucherin hinterlassenen Karte, auf diesem bösen Matrosenstück. Irgendwas mit Anker auf der Kappe und mit zu zweit nebeneinader stehen, wobei die rechte Figur nicht ganz so ganz zu identifizieren ist. Was wollen uns diese beiden sagen? Zeugen sie von einem abenteuerlichen Segeltörn, sind sie ein Souvenir, das irgendwo in einem Hafen oder einer Hafenstadt gekauft wurde oder sind sie ein Geschenk für einen echten Seefahrer?

Wo sie wohl gekauft wurden?

Auf jeden Fall sind sie ein böses Stück, das womöglich in der Urlaubsstimmung Hoffnung erweckt, dass sie dann doch noch Sinn machen, auch, wenn sie eigentlich keine Funktion haben. Die beiden Figuren, in einem, machen Hoffnung, dass sie Erinnerung wecken, dass man sich an etwa an den letzten Urlaub erinnert oder eben an dem Ort, an die Situation, an das Gefühl, wie man sie gekauft hat.

Böser Staubfänger

Oder eben nicht. Vielleicht sind sie auch nur Staubfänger? Die armen Zwei. Wir schätzen sie trotzdem. Auf jeden Fall.

Zwei, die “Kitsch ahoi!” zur See rufen, für unsere Böse Dinge Ausstellung, vorbeigebracht und nun integriert in die böse Sammlung.

Mai 5th, 2014

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Das gar nicht so böse Internet

Blog // Böse Dinge

Das Hofmobiliendepot Wien hat sich im Rahmen der „Böse Dinge – Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ Ausstellung dazu entschlossen, auch online, in Form eines eigenen Instagram Accounts und eines Blogs, präsent zu sein. Es werden hier regelmäßig Fotos und Hintergrundinfos gepostet und geshared, wie ihr vielleicht schon selbst beobachten konntet.

Hier freuen wir uns besonders darüber, dass wir wöchentlich neuen Content haben, den unsere Besucherinnen und Besucher, in Form von neuen bösen Dingen, mitbringen.

Fotos, aus der Ausstellung, online teilen

Natürlich wollen nicht nur wir diese vorstellen, sondern auch alle, die sich die Ausstellung anschauen, sind dazu angehalten, selbst Instagramfotos hochzuladen und diese mit dem Hashtag #boesedinge zu versehen, um damit auch an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Dabei ist das Fotografieren, ohne Blitz, in der Ausstellung explizit erlaubt, was keineswegs selbstverständlich ist. Für die Erlaubnis dazu möchten wir uns auch bei jenen bedanken, welche uns die Objekte als Leihgabe zur Verfügung gestellt haben, da vor allem dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge, dem Landesmuseum Württemberg und bei allen weiteren internationalen und Wiener Leihgebern.

Museen im Internet

Weltweit findet man bereits zahlreiche Museen auf Instagram, wie beispielsweise das Musée du Louvre, das Guggenheim Museum oder das Frida Kahlo Museum, welche so Einblicke in ihre Sammlungen gewähren. Neben Instagram gibt es auch noch eine Vielfalt an anderen Plattformen, hier bieten sich neben einem eigenen Blog, Flickr-Slideshows oder gar virtuelle Entdeckungsreisen durchs Museum an. Auch Apps fürs Smartphone sind eine Möglichkeit, um beispielsweise Sonderausstellungen zu begleiten. Des Weiteren hat Google den Palast von Versailles in 3D im Wandel der Zeit online dokumentiert.

Interaktive Ausstellungen

Egal in welcher Form, das interaktive Wandern durch Ausstellungen wird uns in der Zukunft noch des Öfteren begleiten und zwar in möglichst vielen unterschiedlichen Varianten, um den Ausstellungsbesuch für viele verschiedene Besuchergruppen ansprechend zu machen. Und, dass Instagram derzeit besonders populär ist, zeigen zahlreiche Best Practice Artikel.

So wird nicht nur dokumentiert, aus vielen verschiedenen Sichtweisen betrachtet, sondern der Besuch einer Ausstellung soll auch noch mehr Spaß machen. In diesem Sinne, wünschen wir euch weiterhin viel Spaß mit den bösen Dingen!

Quelle: Museen im partizipativen Internet, Daniela Holzer, Webdesign & Development WDD911, SAE Institut Wien, 18.07.2013

Mai 1st, 2014

Das böse grüne Ding

Blog // Böse Dinge

Wir haben mal ein bisschen hinter den Kulissen recherchiert, denn wir wollten mehr darüber wissen, wo die bösen Dinge eigentlich herkommen. Ein Mitarbeiter des Hofmobiliendepots erzählt uns da aus dem Nähkästchen.

Immer wieder spannend ist es, welche Dinge als böse betrachet werden, viel ähnliches kommt da, scheinbar gibt es auch eine für viele Menschen gleiche Definition von dem, was böse ist. Das heißt aber nicht, dass es mitunter auch die ein oder andere Überraschung gibt.

So brachte jemand einen übergroßen Phallus, den man womöglich als Vase verwenden kann mit und dies, laut unserem Mitarbeiter, besonders vorsichtig und behutsam. Wir haben ja schon letzte Woche gelernt, dass man auch zu den bösen Dingen lieb sein muss. Dieser übergroße Phallus wurde dann wie selbstverständlich zu den anderen bösen Dingen im Foyer gepackt und, so wie wir es gerne sehen, mit einem der vorbereiteten Kärtchen, welche darauf warten beschriftet zu werden, versehen. Was da dann drauf stand? Nun ja, dass eben dieser zu groß sei. Zu groß wofür? Diese Frage wurde uns leider nicht beantwortet.

Generell beobachten wir, dass die eindeutigen Phallussymbole von Woche zu Woche in der Ausstellung zunehmen. Diese werden anscheinend, von vielen, als böse betrachtet. Ob das schon als gesellschaftskritisches Statement definiert werden kann?

Unser Mitarbeiter konnte außerdem beobachten, dass der Tisch mit den mitgebrachten Dingen im Foyer nicht jeden Tag gleich gut neu bestückt wird. Da kaumt einmal mehr, einmal weniger. Auf jeden Fall kommt aber immer etwas. Was wir sehr gut finden und, wenn ihr dazu beitragen würdet, dass es noch mehr wird, würden wir uns freuen! Bringt mehr von euren bösen Dingen vorbei!

Und was unserem Mitarbeiter an den in dieser Zeit vorbeigebrachten Dingen besonders aufgefallen ist? Ein pinker Telefonhörer, wie man ihn früher hatte (also den Telefonhörer, nicht unbedingt in dieser Farbe), zum Anstecken ans Smartphone. Praktisch. Oder eher nicht.

 

April 21st, 2014

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Der böse Eierbecher

Blog // Böse Dinge

Es ist Osterferienzeit. Schön langsam könnte man sich den ein oder anderen Gedanken machen, was man an Osterdeko in Wohnung und Haus packen möchte. Vielleicht gesellen sich da ja auch ein paar böse Dinge dazu? Der ideale Anlass wäre es sicherlich.

Solche bösen Dinge passen auch gut in die Küche, etwa Eierbecher in den unterschiedlichsten Abwandlungen lassen sich da aus den Küchenregalen hervorholen. Einmal im Jahr haben sie Ausgang, dürfen sich am Ostertisch präsentieren und möglicherweise auch gleich der ganzen Familie vorstellen. Oder vielleicht wurden sie ja sogar einmal von eben dieser geschenkt.

Kükeneierbecher mit Füßen

Besucherin Daniela hat uns auch einen solchen Eierbecher vorbeigebracht. Eigentlich sogar zwei. Plus Löffel, weil essen muss man das Ei dann auch irgendwie.

Wir haben da auch Hintergrundinfos, genauer gesagt eine sehr schöne Geschichte, zu diesem Objekt recherchieren können: Er, der Eierbecher, wurde einmal für ein Frühstücksei verwendet, welches jemandem gereicht wurde, der gar kein so großer Fan von einem solchen ist. Dann aber, weil er den Becher so lieb fand, wurde er überzeugt und musste das Ei doch essen. Quasi aus Mitleid mit dem Becher.

Tja, so schnell kann es gehen: Auch böse Dinge haben ihre zarten Seiten und man muss sie einfach lieb haben.

April 14th, 2014

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