Das gar nicht so böse Internet

Written by on Mai 1st, 2014 // Filed under Blog, Böse Dinge

Das Hofmobiliendepot Wien hat sich im Rahmen der „Böse Dinge – Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ Ausstellung dazu entschlossen, auch online, in Form eines eigenen Instagram Accounts und eines Blogs, präsent zu sein. Es werden hier regelmäßig Fotos und Hintergrundinfos gepostet und geshared, wie ihr vielleicht schon selbst beobachten konntet.

Hier freuen wir uns besonders darüber, dass wir wöchentlich neuen Content haben, den unsere Besucherinnen und Besucher, in Form von neuen bösen Dingen, mitbringen.

Fotos, aus der Ausstellung, online teilen

Natürlich wollen nicht nur wir diese vorstellen, sondern auch alle, die sich die Ausstellung anschauen, sind dazu angehalten, selbst Instagramfotos hochzuladen und diese mit dem Hashtag #boesedinge zu versehen, um damit auch an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Dabei ist das Fotografieren, ohne Blitz, in der Ausstellung explizit erlaubt, was keineswegs selbstverständlich ist. Für die Erlaubnis dazu möchten wir uns auch bei jenen bedanken, welche uns die Objekte als Leihgabe zur Verfügung gestellt haben, da vor allem dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge, dem Landesmuseum Württemberg und bei allen weiteren internationalen und Wiener Leihgebern.

Museen im Internet

Weltweit findet man bereits zahlreiche Museen auf Instagram, wie beispielsweise das Musée du Louvre, das Guggenheim Museum oder das Frida Kahlo Museum, welche so Einblicke in ihre Sammlungen gewähren. Neben Instagram gibt es auch noch eine Vielfalt an anderen Plattformen, hier bieten sich neben einem eigenen Blog, Flickr-Slideshows oder gar virtuelle Entdeckungsreisen durchs Museum an. Auch Apps fürs Smartphone sind eine Möglichkeit, um beispielsweise Sonderausstellungen zu begleiten. Des Weiteren hat Google den Palast von Versailles in 3D im Wandel der Zeit online dokumentiert.

Interaktive Ausstellungen

Egal in welcher Form, das interaktive Wandern durch Ausstellungen wird uns in der Zukunft noch des Öfteren begleiten und zwar in möglichst vielen unterschiedlichen Varianten, um den Ausstellungsbesuch für viele verschiedene Besuchergruppen ansprechend zu machen. Und, dass Instagram derzeit besonders populär ist, zeigen zahlreiche Best Practice Artikel.

So wird nicht nur dokumentiert, aus vielen verschiedenen Sichtweisen betrachtet, sondern der Besuch einer Ausstellung soll auch noch mehr Spaß machen. In diesem Sinne, wünschen wir euch weiterhin viel Spaß mit den bösen Dingen!

Quelle: Museen im partizipativen Internet, Daniela Holzer, Webdesign & Development WDD911, SAE Institut Wien, 18.07.2013

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