Böse schöne Dinge, von Kindern und Jugendlichen gestaltet

Written by on März 26th, 2014 // Filed under Blog, Böse Dinge

Als Ergänzung zu “Böse Dinge” wurde im Hofmobiliendepot jüngst ein eigener Raum mit Kunstwerken von Jugendlichen und Kindern der ersten bis neunten Schulstufe bestückt. Dies stand ganz unter dem Motto “Böse Dinge – Schöne Dinge”.

Wir haben uns aus diesem Anlass mit Nadja Madlener, der Leitung der wienXtra-Einrichtung schulevents, unterhalten, welche jährlich die Aktion “kreativ aktiv” veranstalten und dabei unterschiedliche Ausstellungen besuchen. Nun kamen sie ins Hofmobiliendepot und gestalteten gemeinsam Bilder, sowie Objekte, für diesen Sonderteil der Ausstellung, der für einige Tage zu sehen war und nun an die Schulen zurückging.

Uns freut besonders, dass “kreativ aktiv” uns erneut besucht hat, nachdem sie schon 2012 einmal zu Gast waren.

Wie sind die bösen Dinge der Kinder und Jugendlichen entstanden?
Madlener: Nach einer – eigens für Kinder konzipierten – Führung durch die “Böse Dinge” Ausstellung haben wir die SchülerInnen eingeladen, das Gesehene selbst künstlerisch zu bearbeiten und zu interpretieren. Dabei konnten sie verschiedene künstlerische Techniken kennen lernen und in kleinen Gruppen von drei bis fünf SchülerInnen arbeiten.

Die WorkshopleiterInnen von “kreativ aktiv” vermitteln Techniken und stellen verschiedene Materialien vor. Die Kinder und Jugendlichen haben in diesem Rahmen ihre eigenen Objekte kreiert oder Themen aus der Ausstellung aufgenommen und Bilder gemalt.

Warum hat man sich entschieden, mit “kreativ aktiv” das Hofmobiliendepot und diese Ausstellung zu besuchen?
Das Hofmobiliendepot bringt mit der Ausstellung ein Thema in die Kunstvermittlung mit Kindern, welches direkt an die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen anknüpft. Viele Gegenstände kennen die SchülerInnen aus ihrem eigenen Alltag, von zu Hause oder es gibt emotionale Bindungen an die Gegenstände.

Was als schön oder hässlich empfunden wird ist ganz unterschiedlich, da spielt das Alter und auch das Umfeld der Kinder eine große Rolle. Die Ausstellung regt zu einer interaktiven Auseinandersetzung mit Geschmacksfragen an, was ein spannender Punkt in der Arbeit mit den Kindern war: Was gefällt mir selbst, wer sagt uns, was uns zu gefallen hat, welche Rolle spielen da die Erwachsenen, die Medien, die Spielzeughersteller, usw.

Auch die weitere Auseinandersetzung mit den Produktionsbedingungen der Gegenstände ist pädagogisch ein wichtiges Thema, welches mit der Ausstellung alltagsnah und interaktiv diskutiert werden konnte.

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